Was macht die Schweinegrippe jetzt?
Bestellt und nicht abgeholt
Die französische Gesundheitsministerin Bachelot möchte 50 von 94 Millionen Impfstoffen abbestellen. Kritiker werfen ihr massive Fehlplanung vor, die 2,2 Milliarden Euro gekostet hat. VON RUDOLF BALMER
Da konnte sie noch gut lachen: Roselyne Bachelot während der Impfung. Foto: dpa
PARIS taz | Gegen Polemik gibt es in Frankreich keinen Impfschutz. Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot ist wegen ihrer Strategie zur Bekämpfung der Schweinegrippe massiv unter Beschuss geraten. Die weitgehend erfolglosen Versuche, die riesigen Überschüsse an unbenötigten Impfstoffen im Ausland zu verkaufen oder sonst an interessierte Staaten zu verschenken, sind für die Opposition der schlagende Beweis für das “Scheitern” der Gesundheitspolitik.
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