Schwere Nebenwirkung: Grippe-Impfstoff zurückgerufen

Der US-Pharmakonzern Baxter zog den Impfstoff Preflucel zurück. Allein in Österreich gab es acht schwere Fälle von möglichen Nebenwirkungen, in Deutschland sogar 19.

Der US-Pharmakonzern Baxter hat alle Chargen einer seiner beiden Grippe-Impfstoffe zurück gerufen. Christiane Körner, die Vizepräsidentin der Apothekerkammer, hat einen Bericht der ORF-TV-Sendung “Wien heute” bestätigt: “Das erfolgte vorsorglich vonseiten des Unternehmens. Es war absolut keine Gefahr.”

Laut Christa Wirthumer-Hoche von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) hatte es bei einer Charge ab der Auslieferung bzw. Anwendung vermehrt Meldungen auf Verdachtsfälle für unerwünschte Arzneimittelwirkungen gegeben. Es waren vor allem Überempfindlichkeits- und allergische Reaktionen sowie Bindehautentzündungen. Schließlich – so die Expertin – sei man mit dem Hersteller übereingekommen, dass dieser alle Chargen zurückziehe.

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Grippeimpfung – Pro und Contra

Alle Jahre kommt zu Beginn der kalten Jahreszeit der Aufruf der Apothekerkammer zur Grippeimpfung. Für viele stellt sich damit die Frage, soll ich mich impfen lassen oder nicht?

Bei den Apotheken wird mit Sorge eine Impfmüdigkeit registriert. Nur 8,7 Prozent, so wenige wie noch nie, haben sich laut Apothekerkammer in der vergangenen Saison impfen lassen.

Bevölkerung ist verunsichert

Der Innsbrucker Apotheker Georg Schischkow erklärt sich den Rückgang mit einer diffusen Angst in der Bevölkerung: „Viele glauben, dass durch eine Impfung die Symptome schlimmer werden könnten. Es gibt auch das Vorurteil, dass man sich während der Inkubationszeit nicht impfen lassen soll.“

Dazu komme, so der Apotheker, dass bei der Vogel- und Schweinegrippe Werbung für verschiedene Produkte gemacht wurde, welche gar nichts gebracht hätten. Schischkow ist überzeugt davon, dass die Grippeschutzimpfung vor dem Grippevirus schützt. Vor Husten oder Schnupfen ist man damit aber nicht gefeit: „Die echte Grippe wird verhindert, nicht aber der grippale Infekt.“ ….

Quelle: tirol.orf.at – Ganzen Artikel lesen

Kommentar:
Aha “… Werbung für verschiedene Produkte gemacht wurde, welche gar nichts gebracht hätten.” So so Herr Apotheker. Wer hat den die Werbetrommel  kräftig gerührt? Die Politiker, die WHO, die Ärzte, alle  … ausser die Apotheker!

 

Dr. Flu beschäftigt Untersuchungsausschuss

Interessenskonflikte und Verdacht der Bereicherung / Kritik an Ständiger Impfkommission und europäischer Zulassungsbehörde EMEA

Prof. Albert Osterhaus forscht und lehrt an der Amsterdamer Erasmus-Universität und berät die Weltgesundheitsorganisation WHO. Der einflussreiche Virologe, der mittlerweile auch unter dem Spitznamen „Dr. Flu“ (Dr. Grippe) bekannt ist, lieferte die wissenschaftliche Grundlage für die Bewertung der sogeannten „Schweinegrippe“ (H1N1) und darauf aufbauende Pandemie-Ängste.

Die Tageszeitung Junge Welt berichtete am 5. Januar 2010: „Mit zunehmender Kritik an Dr. Flu sind auch dessen finanzielle Verflechtungen mit den großen Konzernen und seine offensichtlichen Interessenkonflikte als Berater der WHO und der holländischen Regierung ins Visier gekommen. Seit Anfang Oktober geht ein Untersuchungsausschuss in der Zweiten Kammer des holländischen Parlaments der Frage nach, ob Osterhaus seine Position ausgenutzt hat, um sich persönlich zu bereichern. Insgesamt geht es um Milliarden Euro Steuergelder, die die H1N1-Pandemiehysterie in die Kassen der Pharmakonzerne gespült hat.“

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Impfskandal

Schweinegrippe: Dilettantische Veträge, gigantische Gewinne

Für den britischen Pharma-Riesen GlaxoSmithKline ist die Schweinegrippe in Deutschland nicht nur ein lukratives, sondern auch ein sicheres Geschäft. Denn nahezu alle Risiken für die Impfung scheinen zu Lasten von Bund und Ländern zu gehen. Das geht aus dem Vertrag hervor, den das Bundesgesundheitsministerium und die Bundesländer zur Bereitstellung eines Pandemie-Impfstoffes abgeschlossen haben. Panorama dokumentiert hier im Blog das unglaubliche Vertragswerk.

Es war ein dramatischer Appell gegen die Impfmüdigkeit: Trotz des Abflauens der Schweinegrippe in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) die Bevölkerung vehement zur Impfung gegen das Virus aufgerufen. Spätestens im Frühjahr drohe eine zweite Grippewelle. Und die Ständige Impfkommission (deren Mitglieder immer wieder durch eine ungewöhnliche große Nähe zu Pharmakonzernen auffallen) erweiterte ihre Empfehlung: Auch gesunde Kinder und Erwachsene sollen sich nun impfen lassen.

Dabei ist die Impfmüdigkeit in der Bevölkerung nur allzu verständlich: Nach der anfänglichen Hysterie in Politik und Medien verläuft die neue Grippe nun doch weitaus milder als erwartet. 86 Menschen – zumeist mit Vorerkrankungen – sind in Deutschland laut Bundesgesundheitsministerium bisher gestorben, bei der saisonalen Grippe sind es jedes Jahr hundertmal so viel.

Warum also von schon wieder ein derartiger Appell, nachdem sich die Verunsicherung um die Gefahren der Schweinegrippe und die Verträglichkeit des Impfstoffes gerade etwas gelegt hatte? Die Antwort ist naheliegend: Das Zeug muss weg! Nur knapp sechs von insgesamt 50 Millionen bestellten Dosen des Impfstoffes sind bisher aufgebraucht. Kam man erst mit der Versorgung nicht nach, bleiben die Bundesländer nun auf den Pandemrix-Bergen sitzen – und damit auf den Kosten. Nicht genutzte Dosen sollen jetzt sogar ins Ausland verhökert werden. Großer Gewinner: Der Pandemrix-Hersteller GlaxoSmithKline (GSK), der seinen Umsatz um geschätzte 1,5 Milliarden Euro steigern konnte.

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Was macht die Schweinegrippe jetzt?

Bestellt und nicht abgeholt

Die französische Gesundheitsministerin Bachelot möchte 50 von 94 Millionen Impfstoffen abbestellen. Kritiker werfen ihr massive Fehlplanung vor, die 2,2 Milliarden Euro gekostet hat. VON RUDOLF BALMER

Da konnte sie noch gut lachen: Roselyne Bachelot während der Impfung. Foto: dpa

PARIS taz | Gegen Polemik gibt es in Frankreich keinen Impfschutz. Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot ist wegen ihrer Strategie zur Bekämpfung der Schweinegrippe massiv unter Beschuss geraten. Die weitgehend erfolglosen Versuche, die riesigen Überschüsse an unbenötigten Impfstoffen im Ausland zu verkaufen oder sonst an interessierte Staaten zu verschenken, sind für die Opposition der schlagende Beweis für das “Scheitern” der Gesundheitspolitik.

Ganzen Artikel lesen bei der TAZ

Was wir aus der Schweinegrippe lernen sollten

Die Organisation Transparency International hat wegen der Schweinegrippe-Impfung schwere Vorwürfe gegen die Pharmaindustrie erhoben. Die Krankheit sei “katastrophenmäßig aufgebauscht” worden und habe sich als “Papiertiger entpuppt”, sagte Anke Martiny, Vorstandsmitglied der Anti-Korruptions-Organisation, der Nachrichtenagentur DAPD.
(Quelle)

Das Urheber- und Patentrecht ist zum Erpressungsinstrument gegenüber der Menschheit und der Staaten geworden. Derartige, weltweite Monopolbildungen sind mit IG-Farben aus meiner Sicht vergleichbar. Wir sind wieder an der Aushöhlung der demokratischen Freiheit angekommen. Die Schweinegrippe hat eindeutig gezeigt, wie mit Monopolstellungen und Lobbyismus sogar eine Pandemie über eine Weltorganisation ausgerufen werden kann, ohne den Anschein von Verschwörung zu erwecken. Schließlich ging es nur um GELD und nicht um Ideologie. WIRKLICH?

Die Steuereinnahmen der Staaten wurde angezapft, abgesaugt und die Pharmaindustrie stellt sich immer noch als Retter der Menschheit dar. Wenn Staaten zum Objekt privatwirtschaflicher Gewinnsucht werden, muss etwas unternommen werden.

Was für eine Politik ist das, die lebenswichtige Patente in private Hände lässt. Ständig werden Forschungsgelder ausgegeben, Universitäten angehalten mit der Privatwirtschaft zusammenzuarbeiten, was wiederum ein Abschöpfen von Steuergeldern an die Privatwirtschaft darstellt.

Es ist an der Zeit das Patent- und Urheberrecht so zu gestalten, dass es der Menschheit dient und nicht, dass die Menschheit von ein paar privaten Konzernen erpresst, medial mit Angst vor sich hergetrieben wird. Die in Aussicht gestellten Forschungsgelder der neuen Bundesregierung gehören nicht in die privaten Forschungslabore des Mittelstandes, sie gehören in die Universitäten und die Privatwirtschaft darf lediglich die Aufgabe haben, die staatlich erworbenen Patente für den Staat, also für den Bürger, auszuführen.

Sollte sich daraus wieder ein erpresserischer Zustand entwickeln, oder gar Preisabsprachen abzeichnen, die den Staat wieder in eine Abhängigkeit bringen, müssen staatliche Pharmahersteller ins Leben gerufen werden. Die Demokratie, die nationale Souveränität muss im Kapitalismus unbedingt am Leben gehalten werden, und zwar als vorrangige Macht. Wobei nicht vergessen werden sollte, dass die Souveränität des Staates durch die WHO außer Kraft gesetzt werden kann. Bei den Besprechungen zu den Impfempfehlungen der WHO waren Interessenvertreter der Pharmaindustrie zu gegen, worüber nicht so gerne gesprochen wird. Dass die Pharmaindustrie, die ungerne Haftungsverpflichtungen übernimmt, wiederum kein Interesse daran hat Patente abzugeben, ist wohl auch klar.

Als Milzbrand in USA ausgebrochen war, wurde Bayer unter Druck gesetzt, entweder die Preise zu senken oder das Patentrecht hat keine Gültigkeit mehr, bei Aids-Präparaten in Afrika wurde aber genau darauf hingewiesen, dass Patentrechte keine Minderung der Preise zulässt.

Die Demokratie darf vom Kapitalismus nicht zermalmt und überwuchert werden.

Wir müssen zurück zur wirklichen Sozialen Marktwirtschaft, die solche eine Monopolbildung unterbindet und verbietet.

Die momentane Regierung aus CDU und FDP spricht zwar von Sozialer Marktwirtschaft, setzt aber alles daran, dass die private Monopolbildung vorangetrieben wird, um damit die Macht im Staat durch Geld- und Patentrechte zu privatisieren zu können.

Soziale Marktwirtschaft ist kein Kommunismus. Sie wurde Jahrzehntelang erfolgreich in Deutschland praktiziert und seit Entstehung der EU bzw. EWG mehr und mehr ausgehöhlt bis zur endgültigen Aufhebung durch die Freihändler.

Das Phänomen IG-Farben lebt weiter!
Wollen wir das?

Nach Schweinegrippe: Ziegengrippe in Holland

Die Schweinegrippe reicht nicht. Jetzt kommt in den Niederlanden auch noch eine Ziegengrippe.
So schreibt z.B. Die Presse:

Das über Ziegen, Schafe oder auch Zeckenkot übertragene Queensland-Fieber ist in den vergangenen Jahren in mehreren europäischen Ländern – auch in Deutschland – häufiger als früher aufgetreten. Der Erreger löst grippeähnliche Symptome aus. In schweren Fälle kann es zu Lungenentzündungen kommen.

In den Niederlanden ist die Zahl der Erkrankten im zurückliegenden Jahr auf 2300 gestiegen, sechs Patienten starben nach Komplikationen. Das Fieber wird von einem Bakterium (Coxiella burnetii) verursacht. Ansteckungen von Mensch zu Mensch gelten als extrem selten. Die Krankheit wurde erstmals 1937 bei Arbeitern in Schlachtbetrieben des australischen Bundesstaats Queensland diagnostiziert.

Und deshalb werden auch 36.000 Ziegen getötet!

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